University of Lausanne BiBIL
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Notice details
Bibil Identifier bibil:218877
Publication Type Journal article
Title (German, Long) Göttersöhne und Menschentöchter: Gen 6,1-4 als innerbiblische Schriftauslegung
Author Bührer, Walter
Journal Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft (Volume: 123, Issue: 4)
Year (Publication) 2011
Year (Original (1st Edition)) 2011
Year (Copyright) 2011
Year (Reference) 2011
Language German
Pages 495-515 Pages
Genre Original
Abstract Die literarische und rezeptionsgeschichtliche Analyse von Gen 6,1–4 (Teil I) erweist den Text als literarisch einheitliche Erzählung, deren terminus post quem die priesterschriftlichen und die weiteren nicht-priesterschriftlichen Texte der Urgeschichte darstellen, und deren terminus ante quem durch die Rezeption im aramäischen Henochbuch gegeben ist. Redaktionsgeschichtlich (Teil II) wird Gen 6,1–4 dem Redaktor zugewiesen, der die beiden Textstränge der Urgeschichte miteinander verbunden hat, und der mit der Bildung dieses Mythos die in Gen 3,22 aufgeworfene, in der Urgeschichte aber sonst nicht beantwortete Frage nach der menschlichen Lebenshöchstdauer mit den aus der Mosetradition entnommenen 120 Jahren beantworten will. Die Tradition göttlich-menschlicher sexueller Verbindungen aus dem gesamten Alten Orient war dem Redaktor der Urgeschichte bekannt, jedoch nicht in Form einer Gen 6,1–4 parallelen Erzählung (Teil III).
DOI 10.1515/ZAW.2011.033
Pericopes Genesis 6,1-6,4
Last modification 2012-08-03